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Löten

 

Löten

- eine alte Technik

Das Hartlöten nimmt in der Zahntechnik unter den thermischen Verbindungsverfahren nach wie vor einen hohen Stellenwert ein. Es ist das älteste bekannte Metallverbindungsverfahren.

Belegt durch Funde aus Ägypten und Mesopotamien konnten die ersten vor 6000 Jahren von den Sumerern an Gold gemachten Lötungen nachgewiesen werden.
Später wurde an Schmuck, Geräten, Waffen und Werkzeugen aus Silber, Bronze, Kupfer und Blei gelötet.

Als Lote wurden damals Legierungen aus Gold-Kupfer, Silber-Kupfer und Kupfer-Blei verwendet. Eine besondere Wichtigkeit nahm das Löten mit Kupfererzen wie Malachit ein.
In diesen Epochen wurden Naturprodukte wie Wachse, Harze, Mineralien, Pflanzenalkalien und vor allem Soda als Flussmittel verwendet.

Eine der eindrucksvollsten und schönsten Techniken der Lötkunst aus grauen Vorzeiten ist die aus Troja und Kreta stammende Granulationstechnik. Hierbei werden winzige Kügelchen aus Gold und Silber auf einen Untergrund des gleichen Materials ohne Zuhilfenahme von Lot aufgeschmolzen. Erstaunlich ist, dass die Granulationstechnik in der Spätantike in Vergessenheit geriet. Erst gegen Mitte des 20. Jahrhunderts konnte mit den Methoden moderner Technik nachgewiesen werden, wie diese altertümliche Technik zustande kam und somit war diese erst ab diesem Zeitpunkt wieder nachvollziehbar, da es keine schriftlichen Überlieferungen zu dieser Technik gab.

In der Zahntechnik wird das Löten durch die hohe Anforderung nach Präzision und Mundbeständigkeit erschwert.

Zahntechnische Lötung
Beispiel einer Lötung zweier runder Drähte mittels Goldlot

Wird fortgesetzt.

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