Logo von Burkhardt Zahntechnik - Hans-Joachim Burkhardt

Geschiebe

 

Geschiebe

- schafft dauerhafte Verbindung

Geschiebe sind feinmechanische Hilfsteile zum Verbinden von künstlichem Zahnersatz mit vorhandenen eigenen Zähnen. Diese müssen  zur Aufnahme des Geschiebes Kronen erhalten.

Dabei wird grundsätzlich unterschieden in:

  • Intracoronale Geschiebe - innerhalb einer Zahnkrone
  • Extracoronale Geschiebe - also außerhalb einer Zahnkrone
Intracoronales Geschiebe. Der blaue Anteil wird in die Krone eingebaut. Meistens werden diese Geschiebe als Brückenteiler verwendet. Extracoronale Geschiebe. Die blauen Anteile werden in der Krone eingebaut, die roten ragen zur Aufnahme des Gegestückes heraus.
jeweils als
  • konfektionierte Geschiebe - maschinell hergestellt
  • individuelle Geschiebe - von uns gefräst

Zur Anfertigung abnehmbaren Zahnersatzes werden häufig Kombinationen verwendet, die zusätzlich zu einem angehängten Geschiebe einen Arm innerhalb der Krone haben, um auftretende Kräfte zu verteilen. Diesen nennem wir Schubverteilungsarm.


Das Mini-SG Geschiebe

Eines der besten konfektionierten Geschiebesysteme die es derzeit gibt, ist das Mini-SG System der Schweizer Cendres & Métaux SA.

CM produziert Halbfabrikate und Fertigprodukte aus hochwertigen Materialien, die sich durch enge Toleranzen und hohe Reinheit auszeichnen. Außerordentlich homogenes Material und bestechende Präzision sind weitere Trümpfe ihrer Arbeit, von der insbesondere Bereiche der Uhren- und Elektronikindustrie profitieren.

Für Unternehmen der Medizintechnik werden hochpräzise mikromechanische Dreh- und Frästeile hergestellt. Sowohl in der spanlosen wie auch in der spanabhebenden Fertigung kann CM auf langjährige Erfahrung und ein grosses Know-how verweisen.
Centres & Méteaux SA


Das Mini SG System: 1 Patritze, 6 verschiedene Matritzen Das Besondere an diesem System ist, dass nur ein einziges Primärteil, die sog. Patrize, sechs verschiedene Varianten an Sekundärteilen aufnehmen kann, die je nach Bedarf und Aufgabe ausgewählt werden.

So kann mit einer Patrize zum Beispiel eine Brückenteilung mit einer Verschraubung hergestellt werden, die später nach Verlust weiterer Zähne zu einer abnehmbaren Prothese weiter verwendet werden kann.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schubverteiler bereits in das Geschiebe integriert sind und somit grazilere Sekundärkonstruktionen hergestellt werden können.

Die Matrizen werden eingeklebt und sind somit auswechselbar, sollten sie einmal verschlissen sein.


Das CEKA-Revax System

Ein weiteres, seit Jahren bewährtes System ist das CEKA-Revax System. Es ist als extracoronales Attachment mit Schubverteiler oder in Kombination mit einem individuellen Geschiebe eine sehr stabile und dauerhafte Lösung. Im Lieferumfang ist ein Modellierhilfteil enthalten (in der Zeichnung grün dargestellt), welches in der gleichen Legierung mitgegossen wird, aus der auch die Krone besteht. Der Anteil, der Kontakt zum Zahnfleisch hat lässt sich keramisch verblenden, wodurch eine Reizung der Gingiva weitgehend ausgeschlossen ist.

In den gegossenen Ausleger wird die grazile und doch stabile Matrizenhülse aus Titan eingeklebt. Dadurch entfallen jedliche thermisch Einflüsse auf die Hülse. Der Ankerknopf wird auswechselbar mit Sicherungskleber in die Gewindekappe eingeschraubt, die wiederum in den Modellgussüberbau eingeklebt wird.

Dadurch sind alle Teile auswechselbar, wobei bei uns noch nie eine Hülse oder eine Gewindekappe ausgewechselt werden musste, da der hauptsächliche Verschleiß am Ankerknopf geplant erfolgt.
Von oben nach unten: Gewindekappe, Ankerknopf, Distanzring, Matrizenhülse, Modellierhilfsteil

Beispiel eines Ceka AnkersDas Revax System im Überblick Das Modellierhilfsteil für den Ausleger gibt es in drei verschiedenen Formen, so dass je nach Winkel zwischen Zahn und Zahnfleisch eine passende Form ausgewählt werden kann. Die Bauhöhe bleibt gering und die Basis ist leicht zu reinigen.


Das PRECI-Vertix Geschiebe

Das PRECI-Vertix Geschiebe ist ebenfalls ein extrakoronales Verbindungselement, das durch seine einfache und langlebige Funktion beeindruckt. Außerdem ist es die billigste Vaiante, da keine teuren maschinengefertigte Metallteile eingekauft werden müssen. Auch bei dieser Geschiebeart ist ein Schubverteiler notwendig, da es alleine überlastet wäre.

Die Patrize wird als Modellierhilfsteil geliefert und wird in der Legierung der Krone gegossen. Als Matrize dient eine verschleißarme Kunststoffhülse aus Teflon, die in drei verschiedenen Friktionen erhältlich ist. Außerdem Lässt sich die Haftkraft durch die Länge der Kunststoffhülse einstellen.


Die Kronen werden modelliert und das Modellierhilfsteil plaziert.

Die fertigen Kronen mit der gegossenen Patrize.
Die Kunststoffmatrize wird aufgesetzt.


Die Umlaufraste und der Überbau über die Matrize werden im Modellgussverfahren gegossen.

Die Matrize wird in den Modellgussanteil eingedrückt.
Die Matrize hält durch Reibung im Modellguss.


Individuelle Geschiebe

Individuelle Geschiebe setzen ein hohes Maß an Kenntnissen der Fräs- und Gußtechnik voraus. Sie lassen sich allen Gegebenheiten anpassen, haben aber einen hohen Preis, denn es können keine vorfabrzierten Teile verwendet werden.

Als Beispiel für die Möglichkeiten soll hier ein Rillen-Schulter-Stift Geschiebe (RSS) mit Schröderzapfen und individuellem Schwenkriegel aufgezeigt werden.



Einseitige Riegelprothese zum Ersatz von 2 Zähnen Foto: Hans-Joachim Burkhardt
In der Draufsicht ist das RSS-Geschiebe in Gold sichtbar Foto: Hans-Joachim Burkhardt

Der Riegel liegt in geschlossenem Zustand glatt an Foto: Hans-Joachim Burkhardt

Das primäre RSS-Geschiebe mit Schröderzapfen und Aufnahme des Riegels Foto: Hans-Joachim BurkhardtDas sekundäre RSS-Geschiebe Foto: Hans-Joachim Burkhardt

Blick in den Riegelkasten bei geöffnetem Riegelblatt Foto: Hans-Joachim Burkhardt



Blich in den Riegelkasten bei geschlossenem Riegelblatt Foto: Hans-Joachim Burkhardt

Riegel geöffnet Foto: Hans-Joachim Burkhardt

 

Startseite
Impressum
Kontakt
AGB
Sitemap
Login

Das Wetter heute
Tweet