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Zahnersatz
aus dem Ausland

 

Nicht der gute Rat,
sondern der schlechte ist teuer.

Horst A. Bruder, dt. Aphoristiker, geb. 1949

 

Zahnersatz aus dem Ausland?

Rund um den Globus gibt es Kollegen, die ihr Handwerk verstehen und die sich einen respektablen Namen erarbeitet haben. In Europa sind neben Deutschland Länder wie Österreich, Schweiz, der Norden Italiens, Schweden und Norwegen bekannt für besonders gute Qualität. Dies liegt vermutlich am Wohlstand und an den Gesundheitssystemen, die eine entsprechende Entwicklung begünstigen. Billigzahnersatz aus Europa stammt heute überwiegend aus der Türkei. Polen und Ungarn sind für Billigzahnersatz inzwischen weitgehend uninteressant.

China ist Exportweltmeister. Doch Produktpiraterie, Qualitätsprobleme, Umweltdiskussionen, sowie Missstände im Arbeitsschutz und skrupelloser Umgang mit Menschenrechten trüben das Vertrauen erheblich. Schmiergeld und Korruption scheinen an der Tagesordnung zu sein, und wie oft haben wir aus der Presse schon vernommen, dass sogar Kleidung oder Spielzeug für Kinder gewissenlos mit Schadstoff belastet ist.

Die Folge ist, dass sich etliche Unternehmen zwischenzeitlich wieder auf ihre traditionellen Werte besinnen und ihre Produktion zurück verlagern. Es kommt bei Kunden einfach nicht gut an, wenn z.B. in teurer Markenkleidung ein Schildchen eingenäht ist auf dem steht 'Made in China'. Umso erstaunlicher ist, dass in der Zahntechnik ausgerechnet China momentan'hipp' zu sein scheint.

Auch im Bereich Zahnersatz hat es in den vergangenen Jahren entsprechende Vorfälle gegeben, viele davon wurden der Öffentlichkeit nie bekannt. Stellvertretend sei als bekanntester der 'Globudent-Skandal' genannt, bei dem die Geschäftsführer wegen Betrugs angeklagt und mit Haftstrafen verurteilt wurden. Heute treiben sie unter anderer Firmierung wieder ihr Unwesen.

  Zahnersatz aus Asien?
Quelle: Handwerkskammer Stuttgart · Foto: KD Busch

Welchen Nutzen haben Sie, wenn Ihr Zahnarzt mit einem Meisterlabor aus Deutschland zusammenarbeitet?

Die Antworten auf diese Fragen sind eindeutig:

Die technologische Entwicklung, sowie die Standards bei der Ausbildung von Zahnärzten und Zahntechnikern sind in Deutschland weltweit führend. Somit können sich zwischen Zahnarzt und seinem Meisterlabor Teams bilden, bei denen die Verständigung funktioniert, die ihr Handwerk verstehen und die gemeinsam das Optimum für ihre Patienten erreichen. Kurze Wege, jederzeit mögliche Rückfragen und bestenfalls persönlicher Kontakt zwischen Zahnarzt, Zahntechniker und Patient sind ein hevorragendes Qualitätszeugnis.

Zahnersatz ist ein hochwertiges und hochkompliziertes Produkt, das eine kompetente Vorarbeit durch den Zahnarzt braucht und eine hohe Präzision und Erfahrung des Technikers voraussetzt. Jedes Produkt ist ein Einzelstück und wird individuell für jeden einzelnen Patienten hergestellt. Zahnersatz muss auf wenige Mikrometer genau gefertigt sein. Um eine solche Präzision zu erreichen, muss der Techniker die "Handschrift" des Zahnarztes genau erkennen, ob das bei der Anonymität eines ausländischen Großlabors gelingen kann, ist zumindest fraglich.

Eine optimale Abstimmung ist auch unter ästhetischen Gesichtspunkten von enormer Bedeutung. Nur wenn der Zahntechniker und Zahnarzt ihre Ansichten zum einzelnen Fall austauschen, sind die Patienten keine Nummern mehr, sondern Individuen, dann finden genaue Beschreibungen statt, die der Techniker in seine Arbeit einfließen lassen kann. Optimal ist es, wenn Sie als Patient das Labor besuchen können, damit sich der Zahntechniker selbst ein Bild von der Person machen kann und der Patient die Menschen kennenlernt, die für ihn tätig werden. Das alles ist bei Zahnersatzversorgung z.B. aus Fernost wohl kaum möglich.

Ein Zahn hat eine Vielzahl von unterschiedlichen Farben. Nur die Nummer einer Farbe auf einem Bestellzettel wird dem Erfordernis nach Individualität und Ästhetik wohl nicht gerecht. Kennt der Zahntechniker die Arbeitsweise des Zahnarztes, kann er aus einer einfachen Zeichnung die Schattierungen der Zahnfarben herauslesen. Noch besser, der Patient geht zur endgültigen Farbgebung direkt ins Labor. Das Ergebnis wird annähernd perfekter Zahnersatz sein, den man nicht als solchen erkennt.

Der Zahnarzt muss sich auf seinen Zahntechniker verlassen können und genau wissen, wie und welche Materialien er verarbeitet und nach welchen Kriterien er den Zahnersatz anfertigen wird. Nur dadurch kann er sicherstellen, dass tatsächlich auch das hergestellt wird, was er verordnet hat. Bei seiner Vorbereitung des Kiefers ist auch die Erfahrung des Zahntechnikers gefragt, und in manchen Situationen hilft ein kurzes Gespräch um die notwendigen Maßnahmen durchzuführen. Andernfalls wäre in jedem Fall eine Schädigung des Restzahnbestandes die Folge.

Viele Labore im Ausland, vor allem in Fernost sind zertifiziert nach CE und TÜV. Doch was sagt uns dies?

Es besagt lediglich, dass der Fertigungsprozess festgelegt und beschrieben ist, aber es sagt rein gar nichts über die Qualität des Produktes aus und ist somit Augenwischerei. Den Fertigungsprozess kann jeder kontrollieren, der sich dazu berufen fühlt, oft sind es in Großlaboren keine ausgebildeten Zahntechniker, sondern Kaufleute. Ein deutsches Meisterlabor hingegen hat die Möglichkeit sich nach QS-Dental zertifizieren zu lassen. Im Gegensatz zu CE wird bei QS-Dental zusätzlich die Qualität jedes Einzelschrittes unter Berücksichtigung von Umwelt- und Arbeitsschutz dokumentiert. Voraussetzung zur Zertifizierung ist, dass es sich um einen Innungsbetrieb handelt. Übrigens ist die Deutsche Meister-Ausbildung derart komplex, dass sie alleine eigentlich schon Zertifikat genug sein sollte. Ähnlich gibt sie es nur noch in der Schweiz und Österreich.

Billig einkaufen kann Sie unterm Strich sehr teuer zu stehen kommen, denn sie werden preiswert einkaufen, wenn ein Produkt seinen Preis Wert ist. Deswegen vertrauen Sie auf Ihr deutsches Labor und bedenken Sie, Zahnersatz der länger hält weil er von hoher Qualität ist, wird auf die Dauer preiswerter sein als billige Zähne aus Fernost oder sonstwo her, die nach kurzer Zeit Nachbehandlungsbedarf auslösen. Sollte trotzdem einmal etwas schief gehen, dann kann Ihnen in Deutschland geholfen werden, durch kulante Abwicklung, durch einen Gutachterausschuss der Zahnärzte oder Zahntechniker und im äußersten Notfall ein deutsches Gericht. Beim Auslandszahnersatz dürfte es schwer sein, sein Recht zu bekommen.

 
Hergestellt in Deutschland
 



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