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Edelmetallguss
Es ist ein besonderes Privileg, von sich
behaupten zu können, an einem kompletten Werkstoffsystem
mitgewirkt und Entwicklungsarbeit geleistet zu haben. Erklärtes Ziel war es 1995, ein System zu schaffen, das möglichst breitgefächert für viele Anwendungsbereiche nutzbar ist, verzugsfrei keramisch verblendbar ist.
»Früher haben wir nach den
verschiedenen Indikationen das passende Material ausgewählt
– heute brauchen wir nur noch ein Material, das wir
verschieden verarbeiten.«
Heute brauchen wir für alle Kronen- und Brückenarbeiten nur eine Edelmetalllegierung um Ihnen alle
erdenklichen Situationen sicher und in gleichbleibender Güte
herzustellen:
| Au |
Pt |
Ag |
Zn |
In |
Ir |
Mn |
Ta |
| 75,1 |
8,3 |
13,8 |
2,3 |
x |
x |
x |
x |
Wegold Bio Activity |
|

 |
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| Au |
Pt |
Ag |
Zn |
Ir |
| 80,0 |
x |
15,5 |
4,0 |
x |
Wegold Lot EVO Uni 1 |
x= Massegehalt unter 1%
Bio Activity lässt sich zwischen 155
HV5 (Vickershärte) und 210 HV5 einstellen und erreicht ein
E-Modul von 85000 MPa. Mehr noch, es ist uns möglich die selbe
Legierung auch zu verblenden, sei es in Kunststoff oder Keramik und das
in jeder Brückengröße. Die Farbe des
Metalls ist sattgelb und sie lässt sich
sehr schön polieren.
Kennen Sie das Gefühl, wenn eine große
Brücke nach der keramischen Verblendung nicht mehr so gut
passt wie bei der Einprobe? Wir kennen es, aber es ist lange her und
fast vergessen, denn Bio Activity hat eine
ausgezeichnete Warmfestigkeit und neigt keinesfalls zu Verzug durch den
keramischen Brand.
Auch das dazu gehörige Lot ist von
ausgezeichneter Qualität, wir bemühen uns aber
trotzdem möglichst wenig zu löten und wenn
möglich Lotstellen unter verblendete Bereiche zu legen, da
dort meistens mehr Stabilität erreicht werden kann und sie von
der Mundhöhle abgeschirmt sind. Bislang sind uns trotz
verschiedentlicher Allergie- oder Toxizitästests bei
Bioconcept und Lot keinerlei Unverträglichkeiten bekannt. Die
Löslichkeitswerte sind beispielhaft.
Metallguss bei Teleskop-/Konustechnik
Bei Teleskop- und Konuskronen, sowie bei Geschieben gleiten Metalle aufeinander. Dabei kann
es zum "festfressen" der Gleitflächen kommen.
Während dieser Effekt früher durch die Zugabe von bis
zu 12% Kupfer vermieden wurde, tritt er bei Kupferfreien Legierungen
verstärkt auf. Im Ergebnis kann der Patient seine Prothese
schlecht handhaben, sie muss mehrfach nachgearbeitet werden.
Nachdem wir das Problem erkannt hatten ist es In Zusammenarbeit mit der Firma C. Hafner in Pforzheim
gelungen, diesen Mangel zu beheben. Durch die Zugabe von 4% Palladium
wurde eine Legierung entwickelt, die höchste Stabilität mit
besten Gleiteigenschaften verbindet.
Sie trägt in Anlehnung an ihre Anwendungsgebiete Teleskopkronen, Konuskronen und Suprastrukturen den
Namen Orplid TKS.
| Au |
Pt |
Pd |
Ag |
Zn |
Ir |
| 84,0 |
6,0 |
4,0 |
3,9 |
2,0 |
0,1 |
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C.Hafner Orplid TKS
Hinweis:
Palladium war eine geraume Zeit negativ in der Diskussion. Diesem
Metall hafteten wahre Horrorgeschichten an und es wurde für alles
mögliche und unmögliche verantwortlich gemacht.
Heute ist Palladium als Bestandteil hochwertiger Legierungen
weitestgehend rehabilitiert. Lediglich die Legierungen, die auf
Palladium und Kupfer basieren, sind nach wie vor umstritten.
Gussqualität
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Zu einem sauberen Guss gehört auch eine
saubere Vorlage. Unsere Gerüste sind
verhältnismäßig leicht, dies liegt nicht
allein an dem geringen spezifischen Gewicht der Legierungen, sondern auch
an der Qualität der modellierten Objekte, denn
schließlich können wir nicht erwarten etwas
auszubetten, das nicht vorher eingebettet wurde.
»Was in Wachs nicht da ist, kann in Gold
nicht da sein«
Gegossen wird bei 850°C unter Vakuum mit elektrischer
Schmelzeinrichtung. Damit schonen wir die Legierung und erreichen
homogene und passgenaue Güsse.
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Fazit:
Schluss mit dem Materialmix im Mund !
Ihr Vorteil:
- nur eine Legierung im Mund
- kein Kupfer
- keine Unverträglichkeitsrisiken
- alle Spannweiten herstellbar
- Härte der Legierungen einstellbar
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